Geschichte
Bau der Kirche
Durch das Lahmann - Sanatorium erlebte der Weiße Hirsch in
der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine "Blütezeit".
Das Gebiet gehörte damals zur Kirchgemeinde Loschwitz.
Die Bewohner wünschten sich aber eine eigene Kirche für ihr
Wohngebiet.
Unter dem Vorsitz von Kammerherr von Unger bildete sich ein
Kirchenbauverein.
Im Oktober 1888 fand die Grundsteinlegung statt. Und bereits
am 14. Juli 1889 wurde die Kirche feierlich eingeweiht.
Der Stifter der Kirche war der Kaiserlich-Russische Staatsrat
Nikolai Stange.
Kirchgemeinde ab 1999
Nach der Vakanzzeit von zwei Jahren wurde Andreas Beuchel
1999 zum neuen Gemeindepfarrer für den Weißen Hirsch berufen.
Nun begann, der schon länger geplante Umbau des Pfarrhauses
auf der Luboldtstraße zum Gemeindezentrum.
Ein Gemeindesaal mit Glaswand wurde an das vorhandene Gebäude
angebaut.
Durch die Glasfassade ist der Blick zur Straße und Kirche,
aber auch von außen nach innen möglich.
Diese bauliche Konzeption steht für das Verständnis der Gemeinde.
Kirche auf dem Weißen Hirsch will offen – transparent sein,
Raum geben zur Kommunikation, d.h. zum Austausch über Lebens-
und Glaubensfragen. Zentraler Sammelpunkt ist der Gottesdienst,
in gestalterischer Vielfalt und mit
regelmäßig stattfindendem Kirchencafé, von dem aus
sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene - Junge und
Alte in verschiedenen Kreisen und Angeboten treffen können.
Für die Zukunft bleibt der Wunsch, dass sich weiterhin viele
Menschen, ob hier geboren oder zugezogen, in der Kirchgemeinde
wohlfühlen und so ein Stück Heimat in ihr finden.
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