Unsere Kirche Ev. - Luth. Kirchgemeinde
Dresden Bad Weißer Hirsch
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KircheHerzlich willkommen ...

... auf der Homepage der Evangelisch- Lutherischen Kirchgemeinde Dresden Bad Weißer Hirsch!


Im Namen der Kirchgemeinde begrüße ich Sie herzlich auf unserer Internetseite. Wir möchten uns auch auf diese Weise bei Ihnen vorstellen und hoffen, daß die Informationen über die verschiedenen Aktivitäten Ihr Interesse wecken unsere Gemeinde und Kirche zu besuchen. Über eine persönliche Begegnung bei einem unserer Gottesdienste oder einer anderen Veranstaltung würde ich mich sehr freuen.
Im Namen der Kirchgemeinde grüßt Sie herzlich
Ihre Pfarrerin Katrin Wunderwald
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Februar - März 2012

Liebe Gemeinde,

Bad Fröhlich jauchzt der kleine Herr in seiner Wanne! Es ist ja auch zu schön, mit dem Schaum zu spielen! Seine Freude steckt mich an! Einfach nur da sein und genießen!
Die Jahreslosung für 2012 spricht von den Schwachen! Paulus schreibt im 2. Brief an die Korinther im 12. Kapitel, Vers 9: "Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig!"
Aber wen zählen wir in unserer Gesellschaft zu den Schwachen? Zuerst sind es die Kinder. Es sind die Schutzbefohlenen, für die wir Verantwortung tragen, dafür dass ihnen kein Leid angetan wird, dass sie in einem liebevollen Umfeld aufwachsen und für Nahrung und Bildung gesorgt ist. Es sind die älteren, gebrechlichen Menschen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind. Menschen, die der guten Pflege und vor allem der Zuwendung durch ein mitfühlendes Gegenüber bedürfen. Ich denke an Menschen, die krank sind. Mehr als um ihre Gesundheit sind wir aufgerufen, uns um ihr seelisches Wohlergehen zu kümmern. Ich denke an die Obdachlosen unserer Stadt, an Menschen, die verschiedene Süchte und Abhängigkeiten haben. Und ich sehe die, denen wir den Titel "Arme der Gesellschaft" geben.
Für die so genannten "Schwachen" tragen wir Verantwortung. Das sagt die Bibel nicht nur an dieser Stelle. Viel bekannter ist der allen geläufige Satz "Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst" oder in einer anderen Übersetzung "Liebe Deinen Nächsten, er ist wie Du" (Lk 10,27). Was ist nun das Besondere an dieser Jahreslosung? Paulus schreibt den 2. Korintherbrief in einer Situation der Bedrängnis. Paulus muss sich mit Anfeindungen auseinandersetzen. Ihm wird nachgesagt, er sei kein guter Missionar, weil es ihm an Ausstrahlung und Redegewandtheit fehlt. Das macht ihn betroffen, weil er um seine Grenzen weiß. Er wünschte sich anders zu sein und mehr von dem zu haben, was die Menschen brauchen. Darum bittet er Gott. Denn er will die göttliche Botschaft würdig vermitteln. Aber Gott sagt: "Nein!" Er sagt: "Lass Dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig." Gott sagt zu Paulus: "Das alles brauchst Du nicht. Gerade da, wo Du mit Deiner scheinbaren Stärke nicht im Weg stehst, da kann ich hineinkommen. Aus dieser Mitte heraus kann ich strahlen. Du musst es nur zulassen."
Das macht mich nachdenklich. Überheben wir uns nicht gar zu schnell über die Schutzbefohlenen? Erklären wir ihnen nicht, was gut und richtig ist und wie sie sich einer Wohlstandsgesellschaft am besten anpassen können? Versuchen wir sie nicht in ein Raster der Schicklichkeit und des angemessenen Verhaltens einzuspannen? Damit behalten wir Macht und Oberhand und fühlen uns stark. Der Andere muss schwach bleiben, sonst wird es für uns gefährlich. Dann entdecken wir womöglich im Obdachlosen etwas von unserer eigenen Ruhelosigkeit. Oder wir sehen in der einsamen Frau unsere eigene Trauer um Verlorenes. Vielleicht nehmen wir im Kind, welches verträumt spielt und die Welt um sich herum vergisst, wahr, dass wir eine Sehnsucht nach eben diesem Gefühl haben.
"Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig." - Sollten wir nicht erst einmal auf unsere eigene Schwäche schauen und diese zulassen? Dann können wir vielleicht auch Gottes Kraft spüren.

Ihre Pfarrerin K. Wunderwald

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Kirche Aktuell
05.02.2012
Aktueller Gemeindebrief hier als PDF
 
Jahreslosung 2012:
Jesus Christus
spricht:
Meine Kraft ist
in den
Schwachen mächtig.

Letzte Aktualisierung: 1. Februar 2012